Bei vielen Verfahren sind Normalverteilung, Varianzengleichheit usw. Voraussetzung. Beliebte Tests sind beispielsweise KS-Test, Lilliefors-Test oder der Levene-Test.
In der Regel wird davon ausgegangen, dass die jeweilige Bedingung (Normalverteilung, Varianzengleichheit) gegeben ist, wenn keine Abweichung nachgewiesen werden konnte.
Ich habe aber mal gelernt, dass man mit Unterschiedshypothesentests (Nil-Nullhypothesentests) keine Äquivalenzhypothesen testen darf. Und bei den obigen Beispielen ist ja die Nullhypothese die Wunschhypothese, also sind es Äquivalenzhypothesen.
So wie ich es sehe, dürfte man die Voraussetzungen dann so gar nicht testen, da aus der Tatsache, dass kein Unterschied nachgewiesen wurde, nicht der Umkehrschluss gezogen werden darf, dass Gleichheit (in dem Fall Gleichheit der Verteilung oder der Varianz) vorliegt.
Auf die Problematik bin ich durch dieses Buch aufmerksam geworden: http://www.amazon.de/%C3%84quivalenz--E ... 859&sr=8-1
Für den ein oder anderen Denkanstoß wäre ich dankbar.