Hallo zusammen,
zuerst einmal habe ich wirklich keinerlei Statistikerfahrung und arbeite erst seit ein paar wenigen Wochen mit SPSS und komme leider nun nicht mehr weiter.
Folgendes - wir haben ein Pre/Post Design mit Treatment- und Kontrollgruppen (Befragungen an verschiedenen Schulen durchgeführt, über individuelle Teilnehmercodes die Pre Post Fragebögen in SPSS gemached, da wir auf Individualebene arbeiten sollen). Meine UV ist ja somit Treatment/Control. Ich habe 3 abhängige Variablen (ordinal, da über Skalen gemessen) und 2 Moderatoren (Geschlecht & Vorerfahrung), die jeweils auf eine der abhängigen Variablen wirken. Ebenso habe ich mehrere Kontrollvariablen (Alter, gruppengröße, Schulart sowie 6 ordinale (entweder vollständige Skalen oder Subskalen)).
Cronbach's Alpha habe ich für alle Variablen, sowohl für t0 als auch t1 berechnet und bin mir bezüglich der Korrelationsmethode nun nicht sicher. Muss ich eine Korrelationsanalyse nach Pearson machen? Wenn ja, mit den t0 Werten oder t1? Oder macht man hier eine bivariate bzw partielle Korrelation? Wenn ja, mit welchen Werten?
Und kommen alle Variablen in die Korrelationsanalyse oder lässt man welche weg?
Nachdem die Korrelationsanalyse durchgeführt wurde, welches Modell kann man anwenden? Ich dachte zuerst an eine ANCOVA mit Messwiederholung, doch ich weiß nicht, ob und wie man die Moderatoren mitberücksichtigen kann. Mein Statistikprofessor hat mir zu einem SEM Modell geraten, doch als absoluter Anfänger, trau ich mir dies nicht zu, da ich auch keinerlei Erfahrung mit anderen Statistikprogrammen habe.
Meine Überlegeungen sind nun folgende, sind ANOVA, ANCOVA oder MANCOVA mit Messwiederholungen mögliche Methoden, wie man die Hypothesen (sprich, das eine Interaktion zu einer Veränderung der AV führt) messen kann?
Muss ich außer Cronbachs ALpha, Korrelationen auch noch andere Sachen messen, wie zB t-Test oder ähnliches?
Vielen Dank vorab!!!
Viele Grüße
MTE