Hallo zusammen,
ich bin wahrscheinlich einer der vielen, die bei Statistik des öfteren mal auf dem Schlauch stehen und hoffe ihr könnt mir ein paar Hinweise zu folgendem Problem geben:
Ich haben einen Artikel, in dem der Sprechstil von Lehrern erfasst wurde. Eine Faktorenanalyse hat dabei zwei Faktoren ergeben, die zusammen 46% der Varianz erklären. Faktor 1 (35%). Weiter wurde dort die Zufriedenheit mit dem Lehrer erfasst und die Korrelation von Faktor 1 mit der Zufriedenheit beträgt 0,90. Ich würde nun gerne den Faktor 1 als Operationalisierung in einem Experiment verwenden. Ich gehe davon aus, dass sich die Wahrnehmung der Zufriedenheit mit dem Lehrer durch Stress bei den Testpersonen ändert. Da ich den Sprechstil gut erfassen kann stellt sich nun die Frage ob ich diesen aufgrund der hohen Korrelation als Operationalisierung verwenden kann oder ob die geringe erklärte Varianz hierbei eine Rolle spielt. Ich dachte, dass sich die erklärte Varianz ja auf das Konstrukt Sprechstil bezieht und ich somit den Faktor aufgrund der hohen Korrelation zum Konstrukt Zufriedenheit könnte. (Mir ist natürlich klar, dass ich dann nicht das gesamte Konstrukt der Zufriedenheit mit dem Lehrer erfasse, aber dann könnte ich zumindest darauf schließen, dass sich die Zufriedenheit verbessert)
Für Hilfe wäre ich echt dankbar!
Gruß, Charles