ich bin neu in diesem Forum und hoffe auf Hilfe von Leuten, die mehr Ahnung von Statistik haben als ich.

Ich versuche mein Problem mal zu schildern. Aber Vorsicht, nicht wundern, ich bin wirklich blutige Anfängerin.
Das Konstrukt "Bildungsnähe" wird oft über den Indikator "Anzahl der im Haushalt vorhandenen Bücher" erfasst. (siehe PISA, TIMMS etc.) Ich stelle mir jedoch die Frage, ob die Bücher heutzutage noch ein guter und valider Indikator ist, oder ob sich "Bildungsnähe" nicht evtl. besser über die Häufigkeit und Art der Internet-Nutzung abbilden lässt.
Zur Verfügung steht mir ein Datensatz aus einer Elternbefragung. n=600
Darin wurde u.a. der höchste Schul- und Bildungsabschluss von Vater und Mutter abgefragt und die jeweilige aktuelle berufliche Tätigkeit. Daraus könnte ich Kategorien bilden, um den sozioökonomischen Status festzuhalten.
Des weiteren habe ich Auskünfte darüber, wie viele Bücher im Haushalt vorhanden sind, und wie häufig und zu welchem Zweck sowohl die Eltern als auch die Kinder das Internet nutzen (spielen, E-mail/social network und Informationssuche).
Ich bin mir nicht sicher, welches Analyseverfahren mir nun bei meiner Fragestellung weiterhilft. Ich könnte entweder einfach nur die Korrelation zwischen sozioökonomischen Status und Bücher bzw. Internetz-Nutzung rechen, aber damit gewinne ich wohl keinen Blumentopf. Aber was dann? Eine Varianzanalyse? Keine Ahnung. Und wenn ja, wie müsste ich da vorgehen?
Falls jemand Lust hat mir auf die Sprünge zu helfen, ich würde mich sehr freuen und wäre sehr dankbar.
Gruß Toulouse