Hallo,
Ich habe eine Frage zu den inhaltlichen Implikationen des Differenzierens bei z.B ARIMA Modellen:
1. Technisch kann durch das Differenzieren ja die Stationarität einer Zeitreihe erreicht werden.
2. Aber wenn eine Zeitreihe differenziert wurde, bedeutet dies doch, dass ich jetzt mit den Veränderungen von einem Zeitpunkt zum nächsten arbeite – nicht mehr mit den absoluten Werten.
3. Kann es dadurch nicht leicht zu einem Missverhältnis zwischen Theorie und Analyse kommen? Beispiel: Ich gehe davon aus, dass höhere Werte in X im Zeitverlauf zu höheren Werten in Y führen. Wenn jetzt im Rahmen eines ARIMA-Modells X und Y differenziert werden sollten, erhalte ich doch eigentlich Ergebnisse zur Frage ob Veränderungen und X zu Veränderungen in Y führen – oder nicht?
Was meint ihr zu diesen Punkten?
Viele Danke,
Tino