Folgendes Problem: Im Rahmen einer epidemiologischen Kohortenstudie über Verletzungen im Fussball möchte ich herausfinden, ob die Stärkeklasse, in welcher die Spieler spielen, ein Risikofaktor ist (z.B. weil da eine härtere Gangart herrscht). Die Spieler spielen in unterschiedlichen Regionalverbänden mit stark unterschiedlicher Anz. Stärkeklassen (Minimum 4, Maximum 30), d.h. 2. Stärkeklasse in Regionalverband x ist nicht das gleiche wie 2. Stärkeklasse in Regionalverband y. Um das vergleichbar zu machen, habe ich mir für jeden Spieler die Stärkeklasse in Relation zur Anz. Stärkeklassen im jeweiligen Verband notiert. Bsp. Ronaldos Mannschaft spielt in der 2. Stärkeklasse in Verband x, der im ganzen 10 Stärkeklassen hat. Ronaldo erhält also einen Wert von 2/10 = 0.2, was so viel bedeutet wie in 20% der Stärkeklassen in diesem Regionalverband herrscht mind. das Spielniveau von Ronaldos Team. Dieser Wert könnte theoretisch also zwischen 1 und 1/Anz. Stärkeklassen liegen.
Um herauszufinden, ob sich die Stärkeklasse einen Einfluss auf das Verletzungsrisiko hat, würde ich nun den Durchschnitt dieses Werts zwischen den Spielern, die sich im Laufe dieser Studie mind. 1x verletzt haben (ca. 120 Spieler) mit denjenigen, die sich nie verletzt haben (ca. 2000), vergleichen. Dabei würde ich einen einfachen t-Test für unabhängige Stichproben anwenden...
...ist dieses Vorgehen okay? Irgendwie habe ich das Gefühl, ich mache das zu kompliziert bzw. es ist statistisch nicht sauber....
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Freundliche Grüsse