Ich habe ein kleines Denkproblem und komme bei einer Hypothesen-Überprüfung für meine Bachelorarbeit nicht weiter. Die Hypothese lautet, daß intensive parasoziale Interaktionen (PSI) mit einer Medienfigur sich positiv auf das Unterhaltungserleben auswirken, während schwache parasoziale Interaktionen zu weniger Unterhaltungserleben führen.
Nun ist im Streudiagramm bis jeweils zur mittleren Intensität der PSI ein linearer Zusammenhang zwischen PSI und Unterhaltungserleben mit etwas Streuung zu erkennen, allerdings streuen bei höheren Intensitätsbereichen die Werte für das Unterhaltungserleben zu sehr, als daß weiterhin ein linearer Zusammenhang - aber auch kein kurvilinearer Zusammenhang - angenommen werden könnte.
Nun wollte ich versuchen, herauszufinden, inwieweit dieser nicht eindeutige lineare Zusammenhang von der Valenz (positiv oder negativ) der parasozialen Interaktionen beeinflußt wird, weil diese für sich eine mittlere, signifikante Korrelation mit dem Unterhaltungserleben aufweist. Ich würde mich sehr über Tips freuen, wie ich dieses umsetzen könnte. Ich habe mir überlegt, dies durch Mittelwertvergleiche zu überprüfen und da wäre ich schon bei meinem Denkproblem: Ich bin mir leider nicht im klaren, "wie rum"
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Also soll ich zunächst nur die Fälle mit einer positiven Valenz auswählen und dann die Unterschiede im Unterhaltungserleben nach den Gruppen schwache und intensive parasoziale Interaktion in Streudiagrammen/Mittelwerttests überprüfen
und als zweites das gleiche für die Fälle mit negativer Valenz tun
ODER aber
zunächst die Fälle mit einer intensiven PSI auswählen und dann die Unterschiede im Unterhaltungserleben nach den Gruppen positive und negative Valenz in Streudiagrammen/Mittelwerttests überprüfen
und als zweites das gleiche für die Fälle mit schwacher PSI tun?
Dankeschön schon mal für Eure Hilfe!
Kenneth