*jammermodusan*Ich bin echt am verzweifeln. Ich komme aus der BWL und muss im Bereich Finance und Banking ein Forschungsprojekt durchführen, doch ich weiß einfach nicht, wie ich das statistische Grundmodell gestalten soll, damit ich einen Fragebogen konzipieren kann. Ich habe komplett freie Hand darüber, was genau untersucht werden soll. Das Thema wurde nur grob eingegrenzt. Ich fühle mich jedoch im Bereich der Statistik wie ein Analphabet und je mehr ich mich einlese, desto verwirrter werde ich*jammermodusaus*
Das Thema/die Forschungsfrage soll sein: "Beeinflusst die Art der Darstellung von Informationen über ein Finanzprodukt die Investitionsentscheidung?"
Etwas platter formuliert geht es einfach darum, ob durch die unterschiedliche Darstellung (Graphen, Bildchen, Text usw) die Investitionsentscheidung beeinflusst wird. Dazu habe ich mir überlegt, die Beschreibung eines Finanzprodukts (es gibt gesetzliche Vorgaben, was darin enthalten sein muss) in unterschiedlichen Varianten zu präsentieren, in dem es sprachlich und graphisch verschieden gestaltet wird. Dazu eine mit Bildern usw. aufgepeppte Version, die Originalversion und eine nüchterne Version (nur gesetzliche Angaben und nur sachdienliche Informationen. Anschließend möchte ich die Redaktion des Probanden messen, in dem ich Frage, für welches er sich entscheiden würde.
Folgendes habe ich mir überlegt:
1. Die abhängige Variable ist die Investitionsentscheidung. Diese könnte man einfach mittels einer Likert-Skale (von "sehr wahrscheinlich" bis "sehr unwahrscheinlich") abfragen.
2. Die unabhängige Variablen hat sind die drei Varianten des Finanzprodukts, daher drei Ausprägungen
Wie soll ich nun meinen Fragebogen aufbauen bzw. mit welchem Verfahren kann ich das ganze angehen?
Ich habe zuerst an eine Varianzanalyse gedacht, aber meine abhängige Variable ist nicht metrisch. Eine Regression macht auch keinen Sinn. Ich habe schon versucht mit sämtlichen mir bekannten Verfahren eine sinnvolle Anwendung zu finden, aber leider passt keines der Verfahrfen so richtig. Ich kann auch das Untersuchungsziel meinem Verfahren anpassen, das ist überhaupt kein Problem.
Mir fehlt in der Statistik einfach der Blick fürs Ganze, ich weiß einfach nicht wie ich das Experiment aufbauen soll. Außerdem klingt mein derzeitiger Ansatz einfach zu platt und einfach. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
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