weitere Analysen mit Häufigkeiten

Fragen, die sich auf kein spezielles Verfahren beziehen.

weitere Analysen mit Häufigkeiten

Beitragvon grape » Mi 1. Okt 2014, 15:07

Liebe Freunde der Statistik,
ich stehe gerade ziemlich auf dem Schlauch und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei Folgendem Problem mit einem Rat weiterhelfen könnte:

Ich möchte die Ergebnisse einer Intervention untersuchen. Dazu interessiert mich die Veränderung einer Erkrankung von Beginn (pre) zu nach der Intervention (post). Genauer gesagt erfasse ich Intensität und Häufigkeit verschiedener Erkrankungen (Krankheit A, B, C usw.). Bei der Intensität handelt es sich um eine intervallskalierte Variable. Ich würde hier also in einer MANOVA mit Messwiederholung die Veränderungen betrachten. Nicht klar ist mir, wie ich mit der Variable „Häufigkeit“ umgehe. Mein Problem ist, dass mir nicht klar ist, welche Analysen (in SPSS) mir mit den berechneten Häufigkeiten nun möglich sind. Ursprünglich handelt es sich ja um eine kategoriale Variable, die mir sagt, ob und welche Erkrankung bei einer VP vorliegt. Durch die Berechnung der Gesamthäufigkeit pro Gruppe erhalte ich ja dann eine Variable mit mehr Aussagekraft. Würde man sich hier dann nur die Veränderung der Häufigkeiten von pre zu post mit einem nonparametrischen Verfahren anschauen? Oder darf ich die Häufigkeit der Erkrankungen in den Gruppen zu T2 als weitere AV in meiner MANOVA integrieren?
Irgendwie ist mein Gehirn gerade so verknotet, dass mir das nicht klar ist und würde mich daher über einen Kommentar sehr freuen!

Liebe Grüße!
grape
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Re: weitere Analysen mit Häufigkeiten

Beitragvon TinglTanglBob » Mi 1. Okt 2014, 15:36

Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du vor dir ein datenfile in dem zeilenweise deine vp aufgelistet sind?
Dazu hast du dann die variablen krankheit 1-zeitpunkt1 (dichotom mit vorhanden/nichtvorhanden) und intensität (intervallskaliert von 0 bis wohin auch immer) und dann das selbe nochmals als krankheit 1-zeitpunkt2.

Würdest du jetzt jeweils die häufigkeiten pro messzeitpunkt zusammenzählen, dann bliebe dir nur mehr eine zeile in deinem datenfile übrig. Damit wüsstest du dann zwar ob in deiner stichprobe die häufigkeit der erkrankungen gestiegen ist, kannst aber keine aussagen darüber ob denn das ganze auch über die stichprobe hinaus verallgemeinerbar ist, machen.

Falls ich dich falsch verstanden hab tuts mir leid dir zeit gestohlen zu haben :)

lg
TinglTanglBob
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Re: weitere Analysen mit Häufigkeiten

Beitragvon strukturmarionette » Mi 1. Okt 2014, 18:34

Hi,

Ich würde hier also in einer MANOVA mit Messwiederholung die Veränderungen betrachten.


- Das naheliegendste wären doch zunächst einmal univariate Messwiederholungsvarianzanalysen.
- Wie willst du mehrvariate rechtfertigen?

Gruß
S.
strukturmarionette
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