1.
Laut dem zentralen Grenzwertsatz soll eine große Stichprobe immer normalverteilt sein, unabhängig davon, wie die Verteilung der zugrunde liegenden Population ist. Wie soll das möglich sein? Je größer die Stichprobe ist, desto mehr nähert sich diese doch der Verteilung der Grundgesamtheit an. Und wenn die Grundgesamthei nicht normalverteilt ist, kann eine große Stichprobe das doch auch nicht sein.
Überspitzt gesagt: Die größte "Stichprobe" wäre dann ja die Vollerhebung. Dem zentralen Grenzwertsatz zufolge müsste diese aber normalverteilt sein. Das ist aber ein Widerspruch zu "Die Grundgesamtheit ist nicht normalverteilt".
2.
Eine Stichprobe ab 30 soll laut zentralem Grenzwertsatz immer normalverteilt sein. Also, 30 ist ja nicht gerade eine große Stichprobe. Ich habe schon größere Stichproben gesehen, die offentsichtlich nicht normalverteilt sind- Auch das wäre ein Gegenbeispiel für den zentralen Grenzwertsatz.
Ich hoffe, jemand kann mir jetzt einen Artikel zitieren, in dem steht, dass der zentrale Gerenzwertsatz ein Mythos ist!
