Hallo Meli,
der Wilcoxon-Test aka Man-Whitney-U-Test aka Rangsummentest soll ja angewendet werden wenn die Normalverteilung zu stark verletzte ist.
Es ist auch bei Bestehen von Normalverteilung statthaft, diesen Test anzuwenden. Eventuell kann es sein, dass die Power etwas geringer ist als beim t-Test, aber Du bist voraussetzungstechnisch damit auf der sicheren Seite.
Muss ich dann hier die Bonferroni Methode anwenden?
Und spätestens jetzt sind wir an der Stelle angekommen, an die strukturmarionette schon weiter oben gedacht hat: Jetzt ist die Antwort nämlich nicht mehr so einfach und allgemein zu geben.
Wenn es Dir darum geht, den
Fehler 1. Art unter 5% zu halten und Du Dich gegen jegliche Angriffe einer möglichen Alphafehler-Kumulierung absichern willst, ist eine Bonferroni-Korrektur nötig. Alternativ kannst Du Dich auch mit einem Bonferroni-Holm-Korrektur gegen solche Angriffe schützen (ausführliche Beschreibung in
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehler_1._Art ).
Man kann aber sehr oft verschiedener Meinung sein, ob es nicht gefährlicher ist, einen zu hohen Fehler 2. Art zu riskieren. Man kann unter Umständen argumentieren, dass man auf eine Korrektur verzichtet oder auch zwischen beiden Kompromisse eingehen oder, oder, oder, ...
Hierzu kommt es ganz entscheidend auf die Einstellung Deiner Betreuer an. Wenn Du hier im Forum beraten werden willst, musst Du sehr viel mehr über Deine Arbeit erzählen.
LG,
Bernhard
PS:
nutzung-des-forums-f44/danke-sagen-und-thema-bewerten-t2927.html