HILFE! Auswertung bei 2x3 Design und Problem mit Korrelation

Fragen, die sich auf kein spezielles Verfahren beziehen.

HILFE! Auswertung bei 2x3 Design und Problem mit Korrelation

Beitragvon Psii » Sa 24. Nov 2012, 16:23

Hallo,

im meiner Abschlussarbeit in Bsc. Psychologie geht es um Hilfeverhalten und darum wie die Attraktivität des Hilfesuchenden und die Stimmung des potenziellen Helfers miteinander interagieren und sich auf das Hilfeverhalten auswirken. Der Zusammenhang von Attraktivität auf Hilfeverhalten wurde bereits nachgewiesen und ich möchte nun gerne einen Moderationseffekt von der Stimmung auf diesen Zusammenhang testen.

Jetzt ist es so, dass positive Stimmung sich auf die Wahrnehmung von Attraktivität auswirkt. Das heißt ein Mensch in positiver Stimmung nimmt einen anderen als attraktiver wahr. Im Grunde ist das ja gerade das interessante, weil ich nun behaupte, dass auch einem unattraktiven Menschen mehr geholfen wird, wenn der Helfer sich in positiver Stimmung befindet.
Jetzt wurde ich aber von meiner Betreuerin darauf hingewiesen, dass es ja problematisch sein kann, wenn zwei Prädiktoren (Stimmung und Attraktivtät) miteinander korrelieren, denn für die Moderationsanalyse muss ich ja eine linerare Regression machen.
Kann mir da jemand sagen, was das nun bedeutet? Irgendwie bin ich momentan total verwirrt und sehe den Wald vor Bäumen nicht mehr.
Wenn einem Unattraktiven mehr geholfen wird weil die positive Stimmung die Wahrnehmung der Attraktivität verändert, ist das dann nicht ein Mediationseffekt?

Nun geht es weiter: Also mein Design sieht so aus, dass es zwei Attraktivitätsbedingungen gibt, also attraktiv und unattraktiv.
Und drei Stimmungsbedingungen; positiv, neutral, negativ.

Neben der Moderationshypothese wollte ich noch zwei weitere Hypothesen testen:
1. Positive Stimmung führt bei Unattraktivität zu mehr Hilfeverhalten als negative Stimmung
2. Positive und negative Stimmung führen bei Attraktivität zu mehr Hilfeverhalten als neutrale Stimmung. Während dies für positive Stimmung auch bei Unattraktivität gilt, führt negative Stimmung nur bei Attraktivität zu mehr Hilfeverhalten.

Wie teste ich die am Besten? Einfach mit ner 3x2 ANOVA?

Ich hoffe ihr könnt mir da irgendwie weiter helfen und bedanke mich schonmal recht herzlich!
Psii
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Re: HILFE! Auswertung bei 2x3 Design und Problem mit Korrela

Beitragvon Psii » So 25. Nov 2012, 20:46

Ich hab noch einmal nachgedacht und hatte folgende Erkenntnis:
Bisher wurde vorausgesetzt, dass die dargestellte Attraktivität mit der wahrgenommenen Attraktivität übereinstimmt.
Das heißt, es wurde die Attraktivität manipuliert und die wahrgenommene Attraktivität mitttels Manipulationscheck überprüft.
Hier verändert die Stimmung aber nun die Wahrnehmung von Attraktivität.
Wenn also die dargestellte Attraktivität der Prädiktor wäre und die wahrgenommene Attraktivität das Kriterium, dann würde die Stimmung diesen Zusammenhang moderieren.
Zurück zu meiner Studie: Dem Unattraktiven (Prädiktor) wird mehr geholfen (Kriterium) wenn die Stimmung positiv ist, WEIL die Stimmung die Wahrnehmung von Attraktivität beeinflusst.

Jetzt stellt sich mir die Frage, was ist die Schlussfolgerung daraus? Kann die Stimmung dann überhaupt noch ein Moderator vom Einfluss Attraktivität->Hilfeverhalten sein?

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn sich jemand mal Gedanken machen und mir irgendwie weiter helfen könnte. Ich komme wegen diesem Problem einfach nicht weiter und langsam wird es irgendwie ein wenig eng :(.

Nochmal lieben Dank für eventuelle Hilfe!
Psii
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