Korrekturfaktor?

Fragen, die sich auf kein spezielles Verfahren beziehen.

Korrekturfaktor?

Beitragvon BO84 » So 28. Apr 2013, 11:47

Liebe Forengemeinde.
Ich wäre euch für Tipps zu folgender Fragestellung sehr dankbar:
Ich habe ein Enzym in Serumproben von unterschiedlichen Fallgruppen gemessen, dass sehr hämolyseanfällig ist. Gleichzeitig habe ich eine Art Hämolysefaktor jeder Probe bestimmt. Jetzt kommen beim U-Test zwischen den unterschiedlichen Fallgruppen keine Signifikanzen raus.
Mit welchem Verfahren müsste ich denn jetzt weiterverfahren, um zu überprüfen, ob ggf. ein "Korrekturfaktor" in Bezug auf den Grad der Hämolyse einzuführen wäre, der die Messwerte sozusagen "korrigieren" könnte.
Ich danke schon im Voraus für eure Hilfestellungen.
Viele Grüße und einen sonnigen Sonntag.
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Re: Korrekturfaktor?

Beitragvon schtee » Di 14. Mai 2013, 12:48

Hallo BO84,

du kannst in einer linearen Regression den Einfluss einer zweiten Variable (also dein Hämolysefaktor) aus einer ersten Variable (Fallgruppe) herausrechnen. Einfach VAR1 und VAR2 in die lineare Regression reinstecken (und in einer neuen Analyse auch für die Interaktion testen). VAR1 kann nun signifikant werden (der Effekt von VAR1 wurde zuvor durch VAR2 unterdrückt ["supression"]).

Da du den U Test verwendet hast gehe ich davon aus, dass deine Fallzahl eher gering ist und/oder du möglicherweise Annahmen parametrischer Tests verletzt. Deshalb würde ich dir raten, die linearen Regression zu bootstrappen, hier werden keine parametrischen Annahmen getroffen (in SPSS bspw. unter lineare Regression => Bootstrap). Das 95% Confidence Interval darf hier keine 0 enthalten.

Viele Grüße,
s
schtee
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