Größe der Studienpopulation berechnen

Fragen, die sich auf kein spezielles Verfahren beziehen.

Größe der Studienpopulation berechnen

Beitragvon Michael Babc » So 12. Mai 2013, 15:38

power.docx
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Statistikauswertung_Excel_Stand10.5.13.xlsx
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Hallo zusammen,

zunächst mal ich bin neu hier und ein absoluter Statistik-Nichtblicker. Daher bitte nicht lachen über "dumme" und scheinbar einfache Fragen und bitte möglichst einfach und ausführlich antworten. Das wäre lieb von euch.

Ich habe folgendes Problem. Ich möchte wissen wieviele Probanden ich für meine klinische Untersuchung benötige. Hierzu wurde mir G Power empfohlen. Da ich nix geblickt habe hat mir mein Prof ausgeholfen und die im Anhang befindliche Datei zugesandt....

Es handelt sich bei der Studie um einen Test, der in vier Bewegungsrichtungen ausgeführt wird (Extension, Flexion, Lateroflexion rechts und links). Er hat wohl eine a priori analyse gemacht und dann noch eine post-hoc analyse (allerdings meiner ansicht nach diese nur für 3 Bewegungsrichtungen). Zudem hat er ganz am Ende eine Effeksize berechnet...

Meine Frage: Was fang ich mit diesen Ergebnissen an und wieviele Probanden benötige ich nun? 6 je Gruppe? Was ist mit den 310?

Im Anhang einmal die Exceltabelle mit den Messwerten der ersten 10 Probanden (mit der er auch gerechnet hat) und seine Worddatei. Vlt. kann jemand so lieb sein und mir das erklären.
Danke. Grüße!
Michael Babc
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Re: Größe der Studienpopulation berechnen

Beitragvon PonderStibbons » Mo 13. Mai 2013, 08:40

Da ich nix geblickt habe hat mir mein Prof ausgeholfen und
die im Anhang befindliche Datei zugesandt....

Dann frag ihn doch, welche Stichprobengröße denn nun gewählt werden
soll.

Für flexion ist eine Effektstärke (in der Population) von d=0,2 angenommen
(Cohens d berechnet sich aus Mittelwertsunterschied geteilt durch die
Standardabweichung der Gesamtgruppe). Für so einen kleinen Effekt brauchst
Du dreistellige Stichprobengrößen. Sind die realistisch erreichbar? Wenn
nicht, dann kannst Du Dich mit den drei anderen Ergebnisvariablen beschäftigen.

n=11 für den kleinsten Effekt dieser drei übrigen Ergebnisgrößen könnte
zur Orientierung werden (obschon ich die Setung "einseitiger Test" für
fragwürdig halte, normalerweise sollte man mit zweiseitigen Tests rechnen,
was ein paar Probanden mehr erfordern würde).

Mit freundlichen Grüßen

P.
PonderStibbons
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